Kurzübersicht

Herkunft

Karibik
Florida

Körpergröße

0
CM

Temperatur

0
°C

Luftfeuchtigkeit

0
%

Schwierigkeit

Anfänger

Haltungsbericht

Allgemeines

Diese kleinbleibende Art kommt ursprünglich aus Mittelamerika. Besonders häufig ist sie in der Karibik anzutreffen. Sie wird 50-60mm groß und überzeugt vor allem durch ihre intensive Färbung. Die Art ist recht einfach zu halten und gilt als gute Einsteigerart. Manchmal werden sie auch unter den Synonymen „Bumble-Bee Tausendfüßer“ oder „Diplopoda sp. Barbados neongelb“ angeboten. Sie gilt als relativ einfach nachzüchtbar. Das erreichbare Alter wird meist mit 2-2,5 Jahren angegeben, wobei die Adulten Tiere relativ schnell nach der Paarung versterben. Paarungsbereit sind sie etwa mit 1,5–2 Jahren.

Merkmale

Die Fühler und Beine sind bei dieser Art rot gefärbt (leicht mit Anadenobolus spec. 1 zu verwechseln, hier sind die Beine allerdings gräulich gefärbt). Der Körper ist seitlich (lateral) gesehen silber und der Rücken dorsal gesehen gelb. Der gesamte Körper ist zudem mit schwarzen Querstreifen durchzogen. Sie zählt zu den farbenprächtigsten Tausendfüßerarten überhaupt. Das Geschlecht erkennt man, wie bei vielen anderen Tausendfüßern auch, daran, dass bei den Männchen am siebten Segment ein bis zwei Beinpaare zu dem Begattungsorgan (den Gonopoden) umgewandelt wurden. Von der Seite betrachtet wirkt es so, als würden an dieser Stelle Beinpaare fehlen.

Haltung

Auf Grund der relativ geringen Adultgröße dieser Art kann sie schon in Terrarien ab einer Kantenlänge von 30cm gehalten werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass genug Platz für ein ausreichend hoch eingefülltes Substrat zur Verfügung steht. Die Substrathöhe sollte bei dieser Art nicht unter 5cm betragen! Das Substrat dient den Tieren als Lebensraum und Futter zugleich und sollte daher wie hier beschrieben angemischt werden. Tagestemperaturen von 22-24°C haben sich bei der Haltung dieser Art bewährt. Nachts darf es ruhig auf Zimmertemperatur abkühlen. Die Tiere sind hauptsächlich nachtaktiv, weshalb man auf eine zusätzliche Lichtquelle verzichten kann. Beim Erreichen der Temperaturen im Terrarium ist es wichtig, die Wärmequelle immer von oben anzubringen und niemals von unten! Der Bodengrund sollte stets halbfeucht gehalten werden. Eine Luftfeuchtigkeit von 60-80% hat sich bei uns bewährt. Das Substrat kann man zusätzlich mit Rindenstücken oder Moos abdecken. Das hilft dabei, es vor dem Austrocknen zu schützen. Als Futter gilt hauptsächlich das im Bodengrund enthaltene organische Material wie Laub und weißfaules Holz. Daneben werden aber auch gerne mal Salatgurken, Champignons oder Fischflocken als Zusatzfutter angenommen.

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Mehr informationen über Tausendfüßer findest du hier

Bildergalerie

Anadenobolus monilicornis
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